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Welcher Geländewagen für welchen Zweck?

Wie so oft kommt es auch hier darauf an, welche Strecken Sie in Australien fahren wollen, denn Geländewagen ist nicht gleich Geländewagen. Dies trifft insbesondere auch auf die Anmietung von geländegängigen Campern zu.

Im nachfolgenden Abschnitt welche Fahrzeuge angeboten werden, geben wir Ihnen gerne einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Fahrzeuge.




Toyota Landcruiser - das absolut zuverlässige „Arbeitstier“

Wenn ein Fahrzeug den enormen Belastungen einer Fahrt über viele Hundert Kilometer von Outbackpisten gewachsen ist, dann ist dies der Toyota Landcruiser. Ein grundsolides und stabiles Fahrzeug, dass wie geschaffen ist für Australien. Mit einem 4,2 Liter Motor ist es auch für das Gewicht des Fahrzeuges vernünftig motorisiert. Die „einfache“ Motorenkonstruktion - kein Turbomotor - sorgt dafür, dass Sie dieses Fahrzeug zuverlässig über Stock und Stein und jede zu befahrende Outbackpiste bringt. 25 Jahre Erfahrung haben gezeigt, dies ist mit Abstand der beste Fahrzeugtyp, und garantiert eine sorgenfreie Fahrt.

Wenn Sie sich für einen Toyota Landcruiser entscheiden - „you go for the best“

Der Toyota Landcruiser wird z.B. als Basisfahrzeug für folgende geländegängigen Camper verwendet:

• Britz Bushcamper - mit einem feststehenden Dach
• Britz Challenger - mit einem aufklappbaren Dach
• Britz Safari - 1 großes getrenntes Zelt für maximal 5 Personen
* Apollo 4WD Trailfinder mit einem aufklappbaren Dach

Toyota Hilux

Diese 4WD Toyota Hilux ist wesentlich „leichter“ konstruiert als ein Toyota Landcruiser und dient als Basisfahrzeug für folgende Camper:

• Apollo Adventure für 2 Personen
* Apollo Outback für 4 Personen

Bei diesen genannten Fahrzeugtypen wird auf das Chassis des Toyota Hilux ein getrennter Wohnteil montiert, der fest mit dem Chassis verbunden ist. In diesen Campern wird Ihnen auf Grund des großen Wohnteiles natürlich wesentlich mehr Platz und Komfort geboten, als z.B. in einem eher spartanisch eingerichteten Bushcamper. Doch wie so alles im Leben haben auch diese Konstruktionen Ihre zwei Seiten. Sie sind sehr komfortabler, aber auch reparaturanfälliger als ein Bushcamper.

Durch das Gewicht des Wohnaufbaues wirken hier am Fahrzeug und am Chassis ganz andere Kräfte und die „Ausfallrate“ ist bedeutend höher. Aber auch hier kommt es natürlich darauf an, in welchen Gegenden Sie dieses Fahrzeug benutzen wollen. Solange Sie mit diesem Fahrzeugtyp auf noch halbwegs zivilisierten „gravel roads“ z.B. Meereenie Loop Road von Glen Helen zum Kings Canyon im Northern Territory fahren, werden Sie sicherlich den Komfort dieser Fahrzeuge zu schätzen wissen und die Fahrzeuge bewältigen zuverlässig diese Strecken.
Eine andere Situation stellt sich dann ein, wenn Sie mit diesen Fahrzeugen einige der rauhen Outbackpisten Australiens befahren wollen. z.B. die 800km lange Gibb River Road in den Kimberleys, den Tanami Track von Alice Springs in die Kimberleys, den Track hinauf zum Cape York über den Oodnadatta Track nördlich der Flinders Ranges, oder den Gulf Track entlang des Gulf of Carpentaria.
Die Wahrheit aus unserer Sicht der Dinge sieht hier wie folgt aus. Ihre „Erfolgsaussichten“ dass Sie diese Strecken ohne größere Probleme zurücklegen liegen bei 80 Prozent. Natürlich kommt es in diesen Bereichen auch auf Ihre persönliche Fahrweise darauf an. Wer meint, dass er mit diesen Fahrzeugen ohne Rücksicht auf Verluste über jede Waschbrettpiste brettern kann wie er will, den wird die rauhe Wirklichkeit des australischen Outbacks schnell eines besseren belehren. Wer den guten allgemeinen Menschenverstand walten lässt und seine Fahrweise den Witterungs- und Straßenverhältnissen anpasst, hat auch eine gute Chance mit diesen Fahrzeugen heil über die Runden zu kommen.

Das Preiskriterium - you get what you pay for....

Wie so oft werden Sie sich in erster Linie am Mietpreis des Fahrzeuges orientieren, denn ein Geländewagen ist doch schließlich ein Geländewagen, oder nicht ?
Einen Nissan Patrol oder Mitsubishi Pajero kann man aber nur bedingt mit einem Toyota Landcruiser vergleichen. Das macht sich natürlich auch in den Anschaffungskosten bemerkbar und dem entsprechend auch in den Vermietkosten. Ein Mercedes kostet auch mehr als ein VW.
Wenn Sie nur hier und am einmal „off road“ fahren wollen, so können Sie dies jederzeit auch mit einem preiswerteren Nissan Patrol, Toyota RAV oder Mitsubishi Pajero tun und das ist dann auch die kostengünstigste und eine gute Wahl.
Wenn Sie aber vorhaben längere Strecken auf einem der bekannten Tracks zurückzulegen, so raten wir Ihnen zur Anmietung eines Toyota Landcruisers, der bringt Sie sicher an Ihr Ziel.

4WD Adventurer von Apollo für 4 Personen

Apollo Motorhomes als erster und einziger Vermieter einen 4WD
Camper für maximal 4 Personen an.

In der Dual Driver Cab finden alle 4 Personen bequem Platz
Als Chassis dient evenso wie beim 4WD Adventurer für 2 Personen der Toyota Hilux.

Auf Grund des Gesamtgewichtes des ganzen Fahrzeuges bei vier Personen und der Belastungen, denen dann das Fahrzeug ausgesetzt ist, wird es auch hier Streckenabschnitte geben, die grenzwertig zu befahren sein werden. Z.B. Cape York oder Mitchell Plateau.

Ein guter Rat zum Schluß

Eine Fahrt über hunderte Kilometer ungeteerter Outbackpiste ist im wahrsten Sinne des Wortes „materialfressend“ und alle Fahrzeuge, egal von welchem Vermieter sind ungeheuren Belastungen unterworfen. Sie bewegen sich bei dieser Art von Urlaub in einem Grenzbereich, der auch ein gewisses Risiko beinhaltet und ist es besser, wenn Sie sich dessen von Anfang an bewusst sind. Das Risiko ist nicht persönlicher Art, sondern dass Ihr Fahrzeug einen technischen Defekt hat und es repariert werden muß. Diese Situation ist zwar nicht die Regel, aber Sie kommt natürlich wesentlich häufiger vor, als wenn Sie in einem 2-Bett Camper auf einer geteerten Straße von Sydney nach Cairns fahren.
Deshalb unser guter Rat: Muten Sie sich und Ihrem Fahrzeug nicht zu viel zu. Nur weil Sie das Fahrzeug gemietet haben, bedeutet noch nicht, dass dies ein Freibrief darstellt mit dem Fahrzeug zu tun und zu lassen was Sie wollen. Schalten Sie den gesunden Menschenverstand ein. Es ist auch keine „Schande“ einmal umzukehren, wenn Sie merken, die Straßenverhältnisse sind am Rande dessen, was Sie dem Fahrzeug und Ihrem fahrerischen Vermögen zumuten können und wollen.

Bedenken Sie bitte immer, dass wenn Sie liegen bleiben und das Fahrzeug abgeschleppt werden muß, Sie immer die Abschleppkosten zu bezahlen haben, auch dann wenn Sie eine All Inklusive Versicherung abgeschlossen haben. Es kann also mitunter ganz schön teuer werden, mit seinem Geländewagen in den unendlichen Weiten des australischen Outbacks liegenzubleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Australia Travelteam
Wilfried Roggenkamp

Stand Juni 2013





Die aktuellen Preise senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.




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