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Von Sydney nach Brisbane auf dem „legendary Pacific Coastal Drive“

Mietwagenreise mit vorgebuchten Hotels 11 Tage / 10 Nächte

Höhepunkte dieser erlebnisreichen Reise:

* Glenworth Valley Resort
* Australian Reptile Park
* Weinverkostungen im Hunter Valley
* Besuch der Hunter Gardens
* optionales Ballonflug im Hunter Valley
* Port Stephens blue water paradise
* Ausflug in die Stockton Sand Dunes
* Ellenborough Falls - 2 höchste Wasserfälle Australiens
* Dorrigo Nationalpark
* Byron Bay - Leuchtturm, östlichster Punkt Australiens
* Mt.Warning Nationalpark






Allgemeine Hinweise:

Es gibt zwei völlig unterschiedliche Möglichkeiten Australien zu entdecken. Die australischen „big cities“ schwingen mit einer viel schnelleren Geschwindigkeit, als das ländliche, das „rural“ Australien. In den Städten wird auf Grund des Fehlens der ausgleichenden, natürlichen Welten eine zunehmend künstliche „Exitement-„ und Vergnügungswelt aufgebaut.

Sogar Männer versuchen dann, was sie aber bekanntlicherweise deutlich schlechter können als Frauen, teilweise drei Dinge auf einmal unter einen Hut zu bringen. Musik über den IPod hören, noch schnell die Emails auf dem IPhone checken und so ganz nebenbei noch Fahrrad zu fahren. Die Zahl der Verkehrsunfälle im Innenstadtbereich ist deshalb in den letzten beiden Jahren in Sydney deutlich angestiegen.

Was heißt dass für uns, nach einigen aufregenden Tagen in Sydney? Die flüchtige und künstlich aufgeblasene Schein- und Unterhaltungswelt der Großstadt hinter uns zu lassen und uns auf ein ganz anderes Erlebnis einzulassen.

Vorab, auch für dieses Erlebnis benötigen Sie Zeit und Ruhe, dann wird Sie Australien reich beschenken. Wer in nur 3 Tagen von Sydney nach Brisbane auf dem Highway die knapp 1000km hinter sich bringen will, der wird wenig sehen und noch weniger erleben. Dieses Unterfangen hat in etwa den Erlebnischarakter, als wenn sie vergleichsweise von München nach Kiel auf der Autobahn fahren - macht das Spaß, bereitet das Vergnügen, bringt das das Herz zum Singen? Eher wohl nein. Die Magie Australiens offenbart sich nur dem, der mit offenem Herzen reist und Zeit und Raum mitbringt. Zeit bedeutet Abschied von dem Gedanken zu nehmen heute hier und morgen dort zu sein. Raum heißt sich für das Licht und die Weite Australiens zu öffnen.

Aber genug der vielen Worte - der „Legendary Pacific Coastal Drive“ hat viel zu bieten, also lassen wir seine Menschen und seine Landschaften zu Wort kommen.

Beginnen Sie den Tag mit einem traumhaften Sonnenaufgang - wachen Sie auf mit dem lauten Weckruf des Kookaburras - genießen Sie die Morgenkühle auf ihrer Haut und ein erfrischenden Bad im Ozean. Danach ist es Zeit für ein herzhaftes Frühstück.

Ich bin bekennender Frühstücksliebhaber, deshalb halte ich immer nach ausgesucht schönen Plätzen Ausschau.

Hier zwei meiner Lieblingsorte auf dieser Route:
Saltwater Cafe - Emerald Beach - Coffs Harbour
Byron Bay Beach Cafe - im kosmopolischen Byron Bay

1.Tag: Sydney - Central Coast

Wir haben endgültig die scheinbar endlosen Vororte Sydneys hinter uns gelassen, den gewaltigen Hawkesbury River überquert und können jetzt erst einmal so richtig Gas geben, oder?

Weit gefehlt, Gas geben ist in Australien bei einer Spitzengeschwindigkeit von 100 oder 110km nicht drin. Daran halten sich auch fast alle Australier und Überholorgien, wie auf unseren Autobahnen, werden sie hier vergeblich erleben. Wer es trotzdem eilig hat sollte auch die zahlreichen Verkehrskontrollen achten und sich dann nicht beschweren, wenn er für vergleichsweise niedrige Geschwindigkeitsübertretungen mit umgerechnet mehreren 100 €uro zur Kasse gebeten wird.

Wir haben es aber nicht eilig, müssen nicht rasen, denn schon kurz hinter Sydney warten abwechslungsreiche Erlebnisse an der Central Coast auf uns.

Ein erster Stop könnte das Glenworth Valley Resort sein. Auch völlige Anfänger können hier einen Ausritt wagen. Unter den mehr als 200 Pferden finden sich auch „lammfromme und gutmütige Pferdelämmer“. Etwas mehr Staub aufwirbeln auf der andere Seite des Tales die vierrädrigen Quadbikes. Etwas mehr der Ruhe der Natur angepasst ist das Dahingleiten mit dem Kanu auf dem Fluß, der das ganze Tal durchzieht.

Vom Glenworth Valley an die Central Coast ist es eine knappe halbe Stunde Fahrzeit.

Terrigal heißt der Hauptort und der breite Sandstrand gehört mit zu den schönsten an der gesamten Central Coast.
Wenn Sie mit dem Mietwagen unterwegs sind, wohnen Sie im Country Comfort oder im Crown Plaza Terrigal, das nur durch eine schmale Straße vom Strand getrennt ist. Nehmen Sie sich die Zeit und wandern auf den Aussichtspunkt „The Skellion“ hinauf. Von hier oben genießen Sie grandiose Ausblicke auf den Strand von Terrigal und die Strände von North Avoca.

Typische Aussie Pub Atmosphäre bietet das im Hotel gelegene Florida Beach Cafe. In unmittelbarer Nähe des Hotels gibt es auch zahlreiche andere Restaurants, um den ersten Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

2.Tag: Central Coast

Für Frühaufsteher beginnt der Tag mit dem Sonnenaufgang um 06.00 Uhr am Strand, oder wenn sie dieses Naturschauspiel nicht aus den Federn bringt, dann können sie auch zu einem späteren Zeitpunkt vom Zimmerbalkon einen Blick auf das Meer werfen.

Frühstück im Hotel, oder im nahe gelegenen Coffee Shop.

Danach raten wir Ihnen zu einem Besuch im Australian Reptile Park, um ihr gesamtes Wissen über die „Gefährlichkeit“ der australischen Tierwelt bestätigt zu bekommen und trotzdem mit einem guten Gefühl den Park zu verlassen, dass sie schon sehr viel Glück haben müssen während ihrer Reise eine Schlange zu Gesicht zu bekommen. Eine echte „hands on“ Erfahrung, wie der Australier sagt, d.h. sie erleben im wahrsten Sinne des Wortes viele Tiere aus nächster Nähe, können viele Tiere berühren oder auch auf den Arm nehmen. Die Tierpfleger haben viele Tiere von klein auf großgezogen und ein besonderes, vertrauliches Verhältnis zu ihnen aufgebaut. Einige Tierpfleger verfügen auch über erstaunliche Entertainer Qualitäten. Mit einem 1 Meter langen Alligator auf der Schulter einfach mal so locker drauf los zu plaudern, dass würde auch bei „Wetten dass..“ für einen gewissen Unterhaltungswert sorgen.

Ich gebe zu, eine 3 Meter lange und entsprechend schwere Phyton Schlange sich um den Hals hängen zu lassen bedarf schon einer gewissen Überwindung, aber es gibt immer zwei Seiten einer Medaille - in diesem Fall entweder die Furcht, die einem von diesem Erlebnis abhält oder die Aufregung, es doch zu tun und dabei eine interessante, neue Erfahrung zuzulassen.

Wer die im Regelfall absolut unbegründete Furcht vor Schlangen einmal einen Augenblick überwindet, der wird mit einem überraschenden und aufregenden Erlebnis belohnt. Übrigens Phytons sind völlig harmlos.
Ich empfehle Ihnen im Australian Reptile Park mindestens 3 - 4 Stunden zu verweilen.

Am Nachmittag bietet sich dann noch ein Besuch in der Fotogalerie von Ken Duncan an. Ken ist einer der bedeutensten Landschaftsfotographen der Welt. Seine Aufnahmen sind im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend und bedürfen keiner Worte.

Ihre Sprache werden Sie aber schnell wiederfinden, wenn sie in der St.Francis Destillery mehrfach ausgezeichnete Liköre und einen hervorragenden Wodka oder Gin verkosten. Ich rede hier nicht von irgend einem billigen Fusel a là Wodka Gorbatschow, ich rede hier von einem der besten Wodkas der Welt, der weich und geschmeidig den Gaumen hinunterläuft.

An diesem Tag haben sie schon so viele unterschiedliche Dinge erlebt, dass ein typisch australisches Erlebnis den Tag abrunden kann. Wir laden sie ein, einmal in einem typisch australischen Club zu Abend zu essen und die dortige Atmosphäre ein wenig zu schnuppern. Viele andere Touristen werden sie hier nicht treffen, dafür umso mehr freundliche Australier.
Diese Clubs sind nicht gewinnorientiert und ihre Erträge fließen in viele soziale Projekte in den jeweiligen „communities“ zurück. Der Maningra Club ist der beste in ganz New South Wales - typisch Aussie Atmosphäre und sehr gutes Essen zu zivilen Preisen. Auch Nichtmitglieder sind immer herzlich Willkommen.

3.Tag Central Coast - Hunter Valley

Das Hunter Valley gehört zu den größten und besten Weinanbaugebieten. Es produziert in über 120 Winzereien vor allem leichte Weißweine wie Chardonnay und Semillion oder Semillion Blanc und sehr bekömmliche Rotweine aus der Shiraz Traube. Da die Sonneneinstrahlung im Hunter Valley etwas weniger intensiv ist, als z.B. im Yarra Valley nördlich von Melbourne oder im Barossa Valley nördlich von Adelaide, ist der rote Shiraz aus dem Hunter Valley sehr viel früher trinkreif, als die meistens schwereren und mit mehr Alkohol versehenen Rotweine aus den anderen Weinanbaugebieten.

Da es wenig Sinn macht mit dem eigenen Auto zu fahren, wenn sie einige Weingüter besuchen und dort den Wein verkosten wollen, ist es am besten sich vor Ort einer kleinen Gruppe anzuschließen und sich von Weingut zu Weingut fahren zu lassen.
Sie können aber z.B. auch im Hunter Resort wohnen und dort morgens an einer „wine school“ teilnehmen und etliche Weine verkosten. Der dortige Winzer erklärte mir auf meine Frage, warum er denn die „wine school“ bereits morgens um 10.00 Uhr abhält, dass um diese Zeit die Geschmacksnerven am sensibelsten sind und die Unterschiede zwischen den einzelnen Rebsorten besser herausgeschmeckt werden.
Wem nach so viel Wein auch einmal der Sinn nach einem „anständigen“ Bier steht, der wird im Hunter Resort auch fündig - in kleinen Gläsern können sie 6 Biersorten auf einmal verkosten.

Einen kurzen Fußweg über die Straße finden sie einen weiteren Cellar Door, zwei hervorragende Restaurants und eine Käserei mit hervorragendem Käse.
Sie lesen schon, allein in diesem kleinen Gebiet könnten sie einen ganzen Tag verbringen und es sich richtig gut gehen lassen - just let time go by - das Auto haben sie dabei keinen einzigen Kilometer bewegt….

4.Tag Hunter Valley - Port Stephens blue water paradise

Optionaler Ballonflug

Ein Ballonflug über das Hunter Valley ist ein luftiges und großartiges Erlebnis. Dieses wird standesgemäß mit einem Glas Champagner, in Australien „sparkling wine“ genannt, gefeiert. Woher dieser weltweite Brauch kommt, erläutert ihnen der kundige Ballonführer gerne bei dem ebenfalls eingeschlossenen, leckeren Frühstück.

Zurück auf der Erde sind die wunderschön angelegten Hunter Gardens auf jeden Fall einen mehrstündigen Besuch Wert. Es sind die größten, künstlich angelegten Gärten auf der südlichen Hemisphäre - ein wahres Wunderland an Pflanzen und Blumen, dass die Herzen der Blumenfans höher schlagen läßt. Schlendern sie in aller Ruhe durch die unterschiedlichsten Gärten, genießen sie die Ruhe auf verschwiegenen Plätzen zu rasten und die Natur auf sich wirken zu lassen.

Im Laufe des späten Nachmittags fahren sie in das „blue water paradise“ von Port Stephens.
Die Bucht von Port Stephens ist 2 Mal so groß wie der Hafen von Sydney. Der Segelkatameran der Firma „Imagin Cruises“ fährt jeden Tag zu einer 2 stündigen Dinner Cruise zum Sonnenuntergang auf die weite Wasserfläche hinaus.
Der Skipper hält sich bewusst mit langatmigen Kommentaren zurück und läßt einfach nur die Eindrücke der Natur auf seine Gäste wirken. Mit etwas Glück ( wir hatten es…) ziehen in der untergehenden Sonne auch einige der in der Bucht lebenden Delphine vorbei

5. Tag Port Stephens - a day to let time go by

Genießen Sie einen Tag im „Blue Water Paradise“. Die Optionen sind zahlreich. Eine Delphin- oder Walbeobachtungstour (May bis November) mit Moon Shadow Cruises. Ein „Muß“ ist ein 4WD Ausflug in die Stockton Sand Dunes. Diese 1,5 Kilometer breite und 36 Kilometer land Sanddünenlandschaft beherbergt die größten und steilsten Sanddünenlandschaften auf der südlichen Halbkugel - es gibt soviel Sand, dass es sogar in die unterschiedlichsten Länder der Welt exportiert wird - sogar an den weltbekannten Waikiki Beach in Honolulu. Diese sich ständig veränderte Dünenlandschaft bietet einen unerwartet farblichen Kontrast zum tiefen Blau des Ozeans und des Grüns des angrenzenden Regenwaldes.
Eine andere Option ist sich für ½ Tag ein Segelboot mit Skipper zu mieten und einige völlig unberührte Strände anzusteuern. So „set the sails und let time go by…“

Es gibt so viele völlig unberührte Strände und luftige Aussichtspunkte zu entdecken, dass selbst eine Woche nicht ausreichen würde, alles zu erkunden.

Lust auf „fish and chips“ - na dann stellen sie sich ruhigen Gewissens in die Schlange von Bob`s Fish and Chips Shop in Port Stephens . Dieser „fish and chips“ Shop hat Kultstatus an der Ostküste - wofür Sie in Sydney im noblen Fishrestaurant ein halbes Vermögen bezahlen, dass gibt es hier zum vernünftigen Preis fertig eingepackt auf die Hand. Gönnen sie sich dazu ein guten Weinweiß aus dem Hunter Valley, denn Sie im nahegelegenen „bottle shop“ erstanden haben, setzen sie sich an den Hafen und lassen sie sich vom Schauspiel der untergehenden Sonne berühren - dann werden sie am ehesten Verstehen, warum Port Stephens auch den Beinamen - „blue water paradise“ trägt.

Für alle Freunde des stilvollen Wohnens empfehle ich im Peppers Anchorage zu nächtigen.
Eine maritime Unterkunft in absolut ruhiger Lage und traumhaften Aussichten.

6.Tag Port Stephens - Port Macquarie

Heute liegt eine etwas längere Fahrtstrecke vor Ihnen, wenn sie meiner Empfehlung folgen und einen Ausflug ins das Landesinnere zu den tosenden Ellenborough Falls unternehmen.
Die“falls“ sind mit mehr als 160 Meter die zweihöchsten in Australien. Die Fahrt dorthin wird sie durch saftig, grüne Weidelandschaften führen. Die letzte Wegstrecke zu und von den Wasserfällen ist auf ca. 50km nur auf einer zwar gut zu befahrenden, aber ungeteerten Straße zurückzulegen. D.h. die Fahrt auf dieser Strecke ist ihr eigenes Risiko, denn weder mit einem Wohnmobil, noch mit einem Mietauto sind sie für Schäden, die beim Fahren auf unbefestigten Straßen entstehen nicht versichert und müssen im Fall des Falles den gesamten Schaden aus der eigenen Tasche befahren. D.h. das Risiko ist da, aber eher minimal einzuschätzen.
Die Fahrt lohnt sich auf jeden Fall und sie genießen spektakuläre Ausblicke auf die steil in eine enge Schlucht stürzenden Wassermassen. Die vorhandenen Bänke und Tische am Ende des Weges laden zum einem geschmackvollen Picknick ein .Während der Ferienzeiten und an Wochenenden ist auch ein Kiosk geöffnet und selbstverständlich gibt es auch saubere Toiletten.

Der Rückweg führt sie über die kleinen Ortschaften Comboyne und Wauchope zurück an die Küste in den Ort Port Macquarie.
Port ist ein vor allem bei den Einheimischen beliebter Küstenort, der über viele sichere Badestrände verfügt. Er ist aber auch die Heimat des einzigen Koala Hospitals auf der ganzen Welt. Dieses können sie auch kostenlos besichtigen und dort viele Informationen über die Arbeitsweise des Hospitals erfahren und die vielfältigen Gefahren, denen dieses Sinnbild für Australien in der modernen Welt ausgesetzt ist. Die Arbeit dieser einmaligen Einrichtung wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

7.Tag Port Macquarie - Coffs Harbour

Knapp 150km sind es von « Port“ bis „Coffs“ - der Australier liebt Abkürzungen….
Es bliebt also genügend Zeit vom Highway bei Kempsey abzufahren und die eindrucksvollen Naturlandschaften am Smoky Cape und den South West Rocks zu erkunden. Zurück auf dem Highway ist ein guter Mittagsstop die kleine Ortschaft Nambucca Heads.

Wem am Nachmittag nach einem wohlschmeckenden Cappuccino dürstet, der sollte auf jeden Fall der kleinen Künstergemeinde Bellingen einen Besuch abstatten. Hier leben viele Künstler, Schriftsteller und es gibt zahlreiche kleine Boutiquen und Kunstgalarien und zahllose Cafès. Viele alte Häuser sind liebevoll und mit viel Aufwand restauriert worden und geben dem Ort einen ganz eigenen Flair.

Jeden dritten Sonntag im Monat wird ein großer Markt veranstaltet, der tausende Besucher aus der ganzen Umgebung anzieht. Wenn das in ihren Zeitplan passt, dann sollten sie diesen auf keinen Fall verpassen.

Das heutige Tagesziel Coffs Harbour ist von Bellingen aus in gut 45 Minuten zu erreichen.

8.Tag Coffs Harbour

Ein Tag zum Ausspannen an einem der vielen Strände.
Mein Tip:
Fahren Sie doch zum Frühstücken an den Emerald Beach, der etwas nördlich von Coffs Harbour liegt. Das Saltwater Cafe öffnet um 09.00 Uhr. So, „let the time go by…“ genießen sie ein schmackhaftes Frühstück mit Meerblick. „No time for a hurry…. der endlos lange Emerald Beach leidet auch nicht an Überbevölkerung - lassen sie bei einem Strandspaziergang die Seele baumeln. Im nahegelegenen Nature Reserve bieten sich traumhafte Ausblicke und auch die Kangaroos haben diesen „place with a view…“ für sich entdeckt.
Hungrig nach so viel Seeluft ? Das Lunch im Saltwater Cafe ist auch nicht zu verachten. So „why leave paradise, it cannot get better…“. In Coffs Harbour, dem Urlaubsmekka an der Mid Coast, können sie natürlich auch noch so einiges anderes unternehmen oder es auch sein lassen. Z.B. ein Besuch der „Big Banana“ oder einen Helikopterflug über die zahlreichen Strände und Buchten unternehmen. Für Naturliebhaber bietet sich ein geführter Ausflug in den World Heritage listed Dorrigo Nationalpark an.

9.Tag Coffs Harbour - Byron Bay

No more then 200km und sie sind im legendären Byron Bay. Auf dem Weg dorthin rate ich zu einem Abstecher in die Ortsmitte von Grafton. Dazu müssen sie allerdings den Highway verlassen und einen kleinen Umweg fahren, der sich aber doppelt und dreifach lohnt. Es gibt wohl keinen Ort in Australien, der von schöneren Jakaranda Baumalleen gesäumt ist als Grafton.

Jeder in Australien kennt Byron Bay - wenn „easy going, laid back und relaxed lifestyle“ ein Synonym in Down Under haben, dann Byron Bay.
Warum? Nun, das erschließt sich dem eiligen Tagesbesucher natürlich nicht - auch hier heißt es verweilen - am besten 2 - 3 Tage. Schon allein der Ausblick vom sichtbaren 110 Jahre alten Leuchtturm ist die Reise wert. Wählen Sie zur Anreise auf den letzten 50 km nicht den schnelleren Freeway, sondern die landschaftlich wesentlich reizvollere Strecke über Ballina und Lennox Head. Links und rechts vom Leuchturm Strände so weit das Auge reicht. Die ca. 8000 Einwohner zählende Kommune von Byron Bay hat einen ganz starken Zusammenhalt entwickelt. Sie hat sich all die Jahre standhaft gegen die Ansiedlung von großen Hotelgruppen a là Hyatt oder Hilton gewehrt und auch einen MacDonalds werden sie hier vergeblich suchen. Im Gegensatz dazu werden die örtlichen landwirtschaftlichen Produzenten und das vielseitige Kunsthandwerk aller Art unterstützt. In Byron wird jeder so akzeptiert wie er ist - alternative Lebensstyle existieren und kooperieren hier mit dem Business Outfit, d.h. dem Tragen von Anzug und Krawatte.

Am Wochenende werden in Byron Bay oder in einem der malerischen Orte in der näheren Umgebung interessante Märkte abgehalten. Eine Tour durch das pittoreske Hinterland lohnt sich. Kleine Orte wie Bungaloh oder Nimbim haben sich ihren ganz eigenen Charakter bewahrt.

Für Freunde der asiatischen Küche rate ich zu einem Besuch im Orient Express Restaurant - einfach großartig.

Ein besonderer Spaß für Jung und Junggebliebene ist die Fahrt mit dem „sea kajak“. Sie paddeln durch die Brandung in die geschützte Bucht hinaus und halten nach Delphinen Ausschau. Von Mai bis November tummeln sich auch etliche Wale mit ihren Jungen im klaren Wasser. Genießen sie die Ruhe auf dem Wasser, den Ausblick auf den Leuchtturm und sehen sie hautnah den Surfern bei ihrem Spiel mit den Wellen zu.
Ca. 1 Stunde von Byron Bay entfernt liegt der Mt.Warning Nationalpark. Wer sich in den frühen Morgenstunden die Mühe bereitet den Mt.Warning zu besteigen, der sieht bei klarem Wetter als erster in Australien die Sonne aufgehen.
Ein schönes Ausflugsziel und ein herrlicher Platz für eine Frühstück oder ein Mittagessen ist Mavins Kitchen. Es fällt schwer sich nach 2- 3 Tagen vom östlichsten Punkt Australien zu verabschieden.

11. Tag Byron Bay - Brisbane

Nach Brisbane sind es noch knapp 200km, d.h. ca. 2 ½ bis 3 Stunden Fahrzeit. Wem der Sinn nach Funparks aller Art steht dem wird auf Weg mit einem Besuch in Movie World, Wet & Wild oder Sea World so allerhand geboten. Auch das Currumbin Sanctuary in Surfers Paradise ist insbesonders für Familien ein erlebnisreiches Ausflugsziel.

Je näher sie Brisbane kommen umso stärker wird der Verkehr und wenn sie dann die Hochhaus Skyline von Brisbane vor sich sehen, dann wissen sie endgültig „ you are back into the concrete dschungle…“.

Hinter Ihnen liegt eine Reise, die Sie mit vielen unterschiedlichen Eindrücken belohnt.

Hinweis:
Die Reise kann beliebig an den einzelnen Orten durch das Kürzen oder hinzufügen von Übernachtungen verkürzt oder verlängert werden.


Aus unserer Galerie

-AAT_SYD Opera Houre Stairs with Bridge_8297.jpg

-AAT_SYD Harbour Bridge_15316_TAUS.jpg

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