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Reisebericht mit dem Wohnmobil von Melbourne nach Sydney

Von Melbourne nach Wilsons Prom.

Mein Tipp, von St. Kilda an der Uferpromenade entlang fahren, damit man nicht durch Melbourne auf den Highway Nr. 1 kommt. Hier muss man nämlich zahlen.

Ein Stop in Cranbourne ist empfehlenswert. Hier entsteht einer der größten Botanischen Gärten Australiens. Anfang 2011 wird hier Session 2 eröffnet. Ein riesiges Projekt. Teil 1 ist schon sehr interessant, da man hier eigentlich alle Pflanzen findet, die es in den einzelnen Regionen Australiens gibt.






Wilsons Prom NP

Limona Rise- Unterkunft, einfach ein Traum, mit dem Ausblick auf die Lagune und direkt auf den Wilsons Prom NP. Die schön eingerichteten Häuser sind ziemlich groß. Mit einer kompletten Glasfront, damit man die Lage auch richtig genießen kann.

Ich war leider nur eine Nacht dort, würde jedem Naturliebhaber und Wanderer eher 2 - 3 Nächte empfehlen. Andrew kennt sich übrigens hervorragend im NP aus und gehört sogar zum NP Board. Er hat jeden erdenklichen Walk durch den Park gemacht und kann daher viele wertvolle Tipps geben. Also einfach einmal ansprechen. Übrigens ab Juli 2010 entfallen die Eintrittsgebühren von ca. 10 AUD pro Person.

Nur einen Vormittag im Park zu verbringen, ist eigentlich viel zu wenig. Da sich Andrew aber etwas Zeit genommen hat, habe ich trotzdem einiges gesehen. Besonders der erste Turnoff nach links Five Mile Road… nach dem Entrance (unsealed) ist einen Abstecher wert, denn hier sieht man fast immer Tiere. Ich hatte Glück, denn mit einem Wombat, zwei Emus und jeder Menge Kanguroos sah ich eigentlich so gut wie alle Highlights auf einmal ;-) Zur Krönung haben wir dann auch noch zwei Adler mit einer Spannweite von 1,80 m entdeckt.

Der Lilly Pilly Gully Carpark bietet übrigens einen idealen Ausgangspunkt um Tagestouren zu starten. Man geht am besten eine 8 (der Mittelpunkt der Acht ist der Carpark)
Lilly Pilly Gully Nature Walk und Lilly Pilly Gully Circuit bieten sich hier sehr gut an.

Whysky Beach ist übrigens ein Geheimtipp, da man hier oftmals sogar im Sommer alleine ist. Ganz im Gegensatz zu den Stränden um Tidal River. Hier geht es oftmals ziemlich zu. Vom Whysky Beach kann man prima an einem Tag zum Tidal River laufen. Problematisch ist es nur mit dem Auto, wenn man einen Oneway Walk startet.
Andrew hilft da aber gerne aus und fährt mit in den Park, um das Fahrzeug an der richtigen Stelle zu parken. (und dann?)

Picinic Bay und Squeaky Beach sind auch unheimlich schön.

Ich war schon fast traurig, daß ich nur relativ wenig Zeit hatte. Denn die Strände sind auch alle der Wahnsinn.

Mit Wildlifecoast Cruises kann man übrigens Bootsausflüge ab Port Welshpool buchen.

Vom Wilsons Prom NP über Tara Burga Nationalpark nach Sale

Früher Start um 9 Uhr mit ca. 3 Stunden im Wilsons Prom habe ich es gerade so geschafft kurz zur Suspension Bridge und den Tara Falls im Tara Bulga NP zu fahren. Übrigens: der Tara Bulga NP bietet einen totalen Kontrast zum Wilsons Prom. Die Bäume gehören in Australien mit zu den höchsten Bäumen des Landes. Die Strasse zum Tara Bulga ist extrem sehenswert, aber auch recht kurvig. Für Fahrzeuge über 8 m eigentlich nicht zugelassen. Und ganz ehrlich, ich wäre selbst fast seekrank geworden. Ein Traum für jeden Motorradfahrer.

In Sale empfehle ich jedem einen Stop in der Captains Lodge. Wenn man dort nicht übernachten will, sollte man aber zumindest zum Essen anhalten. Bitte vorher anmelden, sonst hat Elisabeth keine Zeit etwas vorzubereiten. Sie kocht wirklich erstklassig, und wenn man nicht aufpasst, verratscht man sich auch schnell mal bis Nachts um 1 bei ein paar Flaschen Wein. Ganz, ganz liebe Hosts.
Die Zimmer sind sauber und ok.
In Sale selbst würde ich jedem ein Picknick am Lake Guthridge ans Herz legen. Einfach einmal ganz gemütlich in der Stadt um den See laufen. Das Wetland bietet jede Menge Möglichkeiten Vögel zu beobachten.

Von Sale nach Lake Entrance (oder nach Metung?)

Allein in Sale gibt es schon soviel zu sehen, dass man kaum bis nach Lake Entrance kommt. Ich habe heute nicht einmal Zeit gehabt, mich zwischendurch kurz auszuruhen. Angefangen mit einem Ausflug zum Lakes NP (Wilsons Point), wobei das kein Muss ist. Hier würde ich jedem nur empfehlen direkt an den 90 Mile Beach zu fahren und dort den Strand zu bestaunen. Der Sand ist einfach der helle Wahnsinn.
Ganz schön war auch das kleine Fischerdorf vor dem Lakes NP.
Auf dem Weg dahin fährt man an der ältesten Schwingbrücke von Australien vorbei.
Auf dem Weg zurück kann man zudem ein ganz schönes Automobilmuseum und mehrere Winerys besuchen.
Als Geheimtipp habe ich noch zwei Orte vom Sepp bekommen, die ganz und gar nicht auf der touristischen Strecke liegen. D.h. bei nur einer Nacht in Sale ist das auf keinen Fall machbar. Von Dargo aus ist es ungefähr ein Tagesausflug zu einem der schönsten Seen in der Gegend. Lake Thalykhan. In Maffra gibt es ein schönes Fahrzeugmuseum. In Buchan sind ein paar tolle Höhlen zu besichtigen. Super Wein erhält man übrigens in der Winery bei Glenmaggie. Allerdings kann es hier manchmal recht chaotisch zugehen, typisch australisch halt.
Auf dem Weg nach Metung habe ich noch einen ganz kurzen Kaffee Stop in Lakes Entrance eingelegt und dann ging es gleich zurück nach Metung, damit ich noch wenigstens den atemberaubenden Sonnenuntergang mitbekomme. Kaum zu glauben, aber so sind fast 300 km zusammengekommen.

In Metung übernachtete ich im Moorings Resort. Die Zimmer sind alle wunderbar mit Ausblick auf das Wasser und auf die Boote.
Genial sind die 2 bzw. 3 Bedroom Apartments.

Zum Frühstücken geht man am besten ins Bancroft Bites oder bestellt sich direkt an der Rezeption etwas aufs Hotelzimmer.

Zum Abendessen bietet sich das gleiche Lokal an, wobei man hier reservieren sollte. Alternativ dazu kann man auch in the Metung Galley gehen.

Auf dem Weg von Metung nach Bright

Fahrtzeit genau 4 Stunden ohne einen Stop. Im Winter bekommt man übrigens Schneeketten in Omeo und kann diese in Harrietville auf der anderen Seite des Alpine Nationalparks wieder abgeben. Die Strasse ist wunderschön, und für Motorradfahrer wohl ein Traum. Eigentlich ist es nicht weit, aber durch die Serpentinen zieht sich die Strecke doch ziemlich in die Länge. Ich habe noch kurz einen Sprung in den Mt. Buffalo NP gewagt, ein Traum von Nationalpark, wobei 2 Stunden dort definitiv zu wenig waren. Ich konnte nicht einen einzigen Walk ausprobieren. Berühmt für seine Wasserfälle und die Granitfelsen. Der Eintritt in den Nationalpark kostet übrigens 10,60 AUD. Im Nationalpark sind die Eurobin Falls, The Chalet und Lake Catani einen Besuch wert. Wer etwas zum klettern sucht, ist bei The Cathedral oder am the horn sehr gut aufgehoben.

Übrigens, wenn einer meint, bei uns wäre Skifahren teuer… Mt. Hotham z.B. kostet 102 AUD pro Tag, plus 35 AUD Eintritt in den Nationalpark, und dann noch ca. 100 AUD für ein Paar Ski ausleihen, aber das ist zum Glück inkl. Skistiefel… und dabei sind die Ski nicht die neuesten Modelle … ;-)

Zwischen Bright und Merimbula(?)

Von Bright aus habe ich es leider nicht geschafft, Mt. Beauty noch mit in meine Reise einzubauen, was wohl noch ein Highlight in der Gegend sein soll. Also bin ich nach Beechworth gefahren, hier ist der Honigladen und der Lolley Laden ein absolutes Muss. Die Bäckerei in Beechworth gehört übrigens auch zu einer der besten Bäckereien in der Gegend. Durch den Regen hat es mich dann einmal in den Court und das Museum verschlagen. Recht interessant, aber auch hier braucht man etwas mehr Zeit. Der historische Hintergrund ist hier die Grundlage für die gesamte Stadt Ganz neu sind die Mountainbike Wege von Bright nach Beachworth.

Von Beechworth ging es dann weiter über Tangambalanga und Tallangatta, (Lake Hume ist wg. der Trockenheit leider schon total ausgetrocknet. Von Khancoban aus geht’s dann hoch in die Berge zum höchsten Gipfel von Australien Mt. Kosciuszko. Im Winter bekommt man die Ketten bei der Shell Tankstelle in Khancoban und kann diese in Jindabyne direkt an der T Intersection wieder abgeben. 25 Dollar. Eintritt in den Nationalpark liegt derzeit bei 26 AUD pro Tag. Falls man nur im Transit ist, erhält man einen kostenlosen Pass, wobei man mit diesem Pass sein Fahrzeug nicht verlassen darf oder die Hauptroute verlassen. Kurz um: wirklich nur durch den Park fahren, ohne vom Highway abzubiegen. Die Strafen sind hier beträchtlich…

Lake Crackenback Resort ist einfach traumhaft gelegen, gleich am östlichen Eingang vom Mt. Kosciuszko Nationalpark. Berühmt für seine vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten mit dem Mountainbike oder zum Wandern. Im Resort gibt es 25 km Mountainbike Routen. Die Chalets sind alles Häuser, die mindestens 1 Mio AUD kosten. Die Studios sind 1 bzw. 2 Zimmer von den Chalets… Super schön. Die Appartments am Ufer sind alle schon etwas älter, liegen dafür aber direkt am See, mit Balkon über dem Wasser. Übrigens in den Appartments gibt es überall offene Feuerplätze. Gerade im Winter klasse.

Fahrtzeit von Bright Start ca. 8 Uhr in der Früh mit 2 Stunden Aufenthalt in Beechworth bis nach Lake Crackenback waren knapp 6 Stunden.

Von Lake Crackenback über Lake Jindabyne mit seinem super See weiter nach Cooma, Nimmitabel über die Great Dividing Range nach Bemboka über den Tourist Drive (Shortcut nach Merimbula). Einfach genial, die Strecke geht durch Grasing Country, durch die Brown Mts. Super schön zum Fotografieren, vor allem bei Sonnenuntergang…

Merimbula

In Merimbula selbst kann man vermutlich 1-2 Tage bleiben, im Information Center habe ich alleine 2 kg Prospektmaterial bekommen. Merimbula Beach, Ausflug mit dem Kajak, Fischen, Helikopter Rundflüge, Scenic Flüge, usw… Hier gibt’s einfach fast alles.

Übrigens der Short Point Beach ist auch traumhaft schön
Allein schon das Herumdüsen mit dem Auto in der Stadt hat dazu eingeladen, einfach etwas länger zu bleiben. Eine total nette kleine Stadt direkt am Meer.

Eden ist etwas südlich gelegen, wobei man mir hier im Informationszentrum nahegelegt hat, auf jedem Fall in das Killer Whale Museum zu gehen. (Dafür hatte ich allerdings leider keine Zeit)

Ich bin dann an der Küste weiter hoch gefahren über Tathra, Bermagui usw… nach Tilba
Diese Strecke ist allein von der Landschaft sensationell. Mit etwas Glück sieht man hier eine Menge Pelikane.

Tilba

In Tilba ist das B& B Green Gables sehr nett… zwei schwule Australier haben sich hier niedergelassen und betreiben dieses B&B… Super nette Leute…
Hier gibt es nur einen Pub (Hotel) ca. 2 km entfernt in Central Tilba, wo man übrigens super lecker Abendessen kann. Ich hatte einen ganz lustigen Abend im Pub mit den Lokals. Nachteil: man bekommt hier nur Essen zw. 18 Uhr und 20 Uhr. Und im B&B gibt’s leider nix zum Abendessen. Dafür ist das Früstück aber umso besser ;-)
Wenn jemand mal kurz ins Internet muss, einfach die Besitzer ansprechen.. sollte kein Problem sein ;-)

Der Foxglove Spires Open Garden ist übrigens unter den Locals sehr bekannt, und auch einen Besuch wert, wenn man sich für Gärten interessiert. Andernfalls kann man einen Walk direkt am Haus (ca. 5 Stunden zu einem tollen Lookout starten)
In Tilba gibt es noch eine ABC Cheese Factory. Established in 1891, die sollten also wissen, wie man Käse herstellt ;-)

Von Tilba in die Hauptstadt Canbarra ist es ungefähr 3,5 Stunden.
Irgendwie hat mich das Parliament schon etwas begeistert. Ich hab mir sogar zwei Reden direkt im Parliament angehört. Es ist abgeschirmt wie ein Hochsicherheitstrakt, in dem man als local allerdings jederzeit freien Eintritt hat. Das war spannender als erwartet, nicht zuletzt auch weil sich gerade in der Woche das Parliament aus ganz Australien dort versammelt hatte….

Canberra

Übrigens, bevor man nach Canberra fährt, sollte man sich erst einen Stadtplan organisieren. Denn wenn man aus Tilba über Batemans Bay und Queanbeyan rein fährt, kann man sich doch leicht verfahren und das Information Center liegt auf genau der anderen Seite von Canbarra. Also vorher erst einen Stopp im Information Center in Queanbeyan einlegen… Sonst wird es mühsam … Oder als Tipp, man hält sich immer nach den Schildern Richtung Parliament und danach Richtung Goulburn, bis man fast wieder aus der Stadt heraus ist, dann kommt auf der rechten Seite das große Informationszentrum. In Canberra selbst gibt es jede Menge Museen. Ich selbst war im War Memorial und im National Museum of Australia… alles kostenlos und auch hier war die Zeit wieder etwas zu knapp. Aber einen Besuch auf jedem Fall wert. Vor Allem das War Museum ist super aufgebaut….

Einen super Ausblick über die Stadt hat man vom Mount Ainslie Lookout. Diesen Lookout erreicht man am besten über die Strasse, die kurz nach dem War Museum auf den Berg hoch führt….

Von Canbarra aus ging es bei mir Richtung Kiama.

Hier auf jedem Fall den Touristdrive 9 an den Minnamurra Falls und dem Minnamurra Rainforest nehmen. Diese Route ist viel schöner, als der normale Highway Richtung Woolongong…


Kiama selbst hat ein Blowhole Ich war im Sebel untergebracht, ein tolles Hotel und super als Ausgangspunkt für Jervis Bay Whale Watch Touren geeignet.

Bevor ich es vergesse das absolute Muss aus meiner Sicht: Jervis Bay Dolphin Whatch Cruises. Ich war mit Matt dem Manager draußen bei einem Videodreh, und wir haben 10 Wale und unzählige Delphine gesehen, der Wahnsinn… Sealions, Pinguine, usw…

Hier gibt es drei Boote. Die günstigste Variante für ca. 35 AUD mit max. 160 Personen an Board, oder doch eher den kleinen Katamaran für 30 Leute, wobei hier nur max. 12 Passagiere mitgenommen werden. Ab Sonntag gibt es ein ganz neues Boot mit 4 * 350 PS Engines… in der Größe das schnellste Boot in NSW mit ca. 120 km_/-h spitze auf dem Wasser….

Auf dem Weg von Kiama nach Sydney empfiehlt sich absolut der Ausblick von der Seabridge nördlich von Woolongong.

Thomas Braun
May 2010


Aus unserer Galerie

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